Dysarthrophonie

Die Dysarthrophonie ist eine Sprechstörung, deren Ursache eine Schädigung in den inneren Strukturen des Gehirns, dem Kleinhirn oder in den Bahnen des Zentralen Nervensystems ist. Bei degenerativen neurologischen Erkrankungen tritt einen Dysarthrophonie ebenso auf wie nach Apoplex (Schlaganfall) oder Schädel-Hirn-Trauma.

Betroffen ist dabei in veränderlichen Anteilen:

  1. die Artikulation- das Sprechen ist verwaschen und undeutlich durch die Tonusveränderungen von Zunge, Lippen und Rachenraum
  2. die Stimme- der Stimmklang ist verhaucht oder gepresst durch die Tonuserhöhung oder -reduzierung im Kehlkopf
  3. die Atmung- die Ausatemlänge kann stark reduziert sein, so dass kaum ein zusammenhängender Satz gesprochen werden kann.

In der Therapie werden alle drei Bereiche beübt und versucht, die Kommunikationsfähigkeit des Patienten positiv zu beeinflussen.

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